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Spanien: Grünes Licht für Bad Bank

Madrid. Spanien lagert die faulen Wertpapierbestände seiner Geldhäuser in eine sogenannte Bad Bank aus. Das Institut solle ab Ende November oder Anfang Dezember starten und für zehn bis 15 Jahre Bestand haben, sagte Wirtschaftsminister Luis de Guindos am Freitag. Zuvor hatte die Regierung die Bankenreform beschlossen. Die Gründung einer Bad Bank, die Schrottpapiere aus dem maroden Bankensektor aufnehmen soll, ist eine zentrale Voraussetzung für die Auszahlung der Milliarden-Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm.

Geldhäuser können faule Papiere künftig an das neue Institut auslagern. Dies soll nach Worten von de Guindos für einen bestimmten Preis geschehen, den die spanische Zentralbank festlegen soll. Im Gegenzug für die Assets erhalten die Banken demnach Bargeld, Schuldtitel oder Aktien. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.09.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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