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Koalitionsstreit um Griechenland-Attacken

Berlin. Mit Verbalattacken gegen Griechenland und die Europäische Zentralbank (EZB) hat CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt große Teile der schwarz-gelben Koalition gegen sich aufgebracht. »Mit dem Bedienen von Vorurteilen wird man unserer Verantwortung für Europa und den Euro nicht gerecht«, warnte Außenminister Guido Westerwelle (FDP) am Montag gegenüber der Rheinischen Post. CSU-Landesgruppenvize Max Straubinger distanzierte sich von Dobrindt und warf ihm »provinzielles Gemeckere« vor. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Sonntag gemahnt, die Wortwahl in der Euro-Krise genau abzuwägen. Dobrindt hatte zuvor Bild am Sonntag gesagt: »Ich sehe Griechenland 2013 außerhalb der Euro-Zone« und EZB-Präsident Mario Draghi als »Falschmünzer« bezeichnet. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.08.2012, Seite 2, Inland

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