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Provokation am Yasukuni-Schrein

Tokio/Peking. Mit ihrem Besuch des Yasukuni-Schreins in Tokio am Jahrestag der Kapitulation Japans im Zweiten Weltkrieg haben zwei Minister des Inselstaates heftige Kritik Chinas provoziert. Die Frage sei, ob Japan zu seiner Geschichte »imperialer Aggression« stehe und die »Gefühle der Opfer in asiatischen Ländern wie China respektieren kann«, erklärte das Außenministerium in Peking am Mittwoch. Die Regierung in Tokio müsse »konkrete Schritte unternehmen, um die chinesisch-japanischen Beziehungen zu bewahren«. Zuvor hatten die beiden Kabinettsmitglieder Jin Matsubara und Yuichiro Hata zum Jahrestag von Tokios Kapitulation im Zweiten Weltkrieg am 15. August 1945 den Schrein, mit dem auch 14 verurteilte japanische Kriegsverbrecher geehrt werden, besucht.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.08.2012, Seite 6, Ausland

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