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13.08.2012
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Peru: Morde an Arbeitern
Nur zwei Tage vor dem Anschlag hatte die FTCCP eine Erklärung veröffentlicht, in der sie die wachsende Gewalt gegen Gewerkschafter in Peru anprangerte.
In den großen Küstenstädten Perus, insbesondere in Trujillo, Chiclayo, Callao und Piura, streiten sich Mafiagruppen um Schutzgelder. Größere Bauvorhaben sind hier nur noch bei Zahlungen an die kriminellen Banden realisierbar. Fünf Prozent der vorgesehenen Kosten müßten inzwischen dafür ausgegeben werden, kritisiert der Vorsitzende des größten Gewerkschaftsbundes CGTP, Mario Huamán.
Der Bauarbeiterverband und die CGTP wehren sich schon seit Jahren gegen die mafiösen Strukturen und werden deshalb immer häufiger selbst deren Opfer. Einen Monat vor dem Mord an Soberón starb bereits Guillermo Yacile, der Generalsekretär der CGTP in Callao. Im Februar wurde Callaos FTCCP-Sekretär Armando Viera getötet.
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