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Aus: Ausgabe vom 10.08.2012, Seite 16 / Sport

Olympia

Wie in Trance

London. Deutsche Kanuten haben am Donnerstag zwei Goldmedaillen aus dem Dorney Lake gefischt. Die Potsdamer Olympiadebütanten Peter Kretschmer und Kurt Kuschela siegten im Zweier-Canadier über 1000 m. Lange führten Sergej Besugli und Maxim Prokopenko aus Aserbaidschan. Auf den letzten 250 Metern flogen Kretschmer/Kuschela vorbei. »Das war wie in Trance«, erklärte Kuschela. Etwa eine Stunde später gewannen die Kanutinnen Franziska Weber (Potsdam) und Tina Dietze (Leipzig), die beide ebenfalls zum ersten Mal an Spielen teilnehmen, Gold im Zweier-Kajak über 500 m vor den Peking-Siegerinnen Katalin Kovacs und Natasa Douchev-Janics aus Ungarn. (sid/jW)

Unter der Norm

London. Hochspringerin Ariane Friedrich hat mit der Saisonbestleistung von 1,93 m den Finaleinzug verpaßt. Ihre Nominierung hatte für Unmut gesorgt, weil die studierte Polizeikommissarin aus Hessen bis zuletzt an der deutschen London-Norm von 1,95 m gescheitert war. (sid/jW)

Am Stock

London. Die deutsche 4x400-m-Staffel der Herren hat den Finaleinzug am Donnerstag mit der zehntschnellsten Zeit (3:03,50 min) verpaßt. Noch bedauernswerter erschien nach den Vorläufen der südafrikanische Stelzenläufer Oscar Pistorius. Er hatte nach einem Sturz des zweiten Läufers seiner Staffel, Ofentse Mogawane, in der Wechselzone vergeblich auf die Übergabe des Stabes gewartet. (sid/jW)

Ohne gültigen Versuch

London. Für Speerwurf-Weltmeister Matthias de Zordo ist die Saison nach dem Aus in der Quali in London beendet. Er werde auf jeden Fall jetzt aufhören, versicherte der Saarbrückener, der am Mittwoch abend ohne gültigen Versuch ausgeschieden war. (sid/jW)

Oh, shit, und jetzt?

London. Die deutschen Volleyballer haben ihr Viertelfinale gegen Bulgarien 0:3 (20:25, 16:25, 14:25) verloren. »Vielleicht waren sie schon satt«, mutmaßte Verbandspräsident Werner von Moltke. »Wir hatten das Ziel Viertelfinale erreicht – und damit ein Problem«, pflichtete Bundestrainer Vital Heynen bei: »Du stehst plötzlich da und denkst: Oh, shit, und jetzt?« Und dann schwärmte Heyen von Bulgarien, wo er kürzlich »über 70 Jahre alte Frauen beim Wäschemachen« getroffen habe, »die jeden Spieler und sogar die Eintrittspreise kannten. In Deutschland ist das anders.« Von Moltke versprach, sich in den kommenden Wochen auf die Suche nach Sponsoren zu machen. (sid/jW)

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