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Organspende: Weiterer Mediziner beurlaubt

München. Als Konsequenz aus dem Skandal um Organspenden am Universitätsklinikum Regensburg soll der Direktor der chirugischen Abteilung seine Arbeit vorerst ruhenlassen. Der Mediziner solle noch am Donnerstag beurlaubt werden, weil er als Vorgesetzter des Hauptverdächtigen diesen besser hätte kontrollieren müssen, sagte der Ärztliche Direktor der Klinik, Günter Riegger, am Donnerstag in München. Riegger geht davon aus, daß die Krankenakten alleine von dem Hauptverdächtigen manipuliert wurden, um Patienten »mit einem höheren Krankheitsgrad einzustufen« und ihnen eine Lebertransplantation zu ermöglichen. Bislang gibt es an der Uniklinik Regensburg 23 Verdachtsfälle.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.08.2012, Seite 2, Inland

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