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Aus: Ausgabe vom 28.07.2012, Seite 9 / Kapital & Arbeit

Trickser-Bank mit Milliardengewinn

London. Die von der kriminellen Affäre um Manipulationen am sogenannten Libor-Zins, einem Referenzzinssatz, erschütterte britische Großbank Barclays hat gute Zahlen für das erste Halbjahr vorgelegt. In den ersten sechs Monaten stieg der Vorsteuergewinn im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 4,23 Milliarden Pfund (rund 5,4 Milliarden Euro), wie der Finanzkonzern am Freitag in London mitteilte. Auf das zweite Quartal entfielen dabei fast 1,8 Milliarden Pfund. Analysten hatten deutlich weniger erwartet.

Für die Rolle von Barclays im Libor-Skandal – die noch längst nicht aufgeklärt ist – bat die Bank ausdrücklich um Verzeihung. »Wir entschuldigen uns für die Dinge, die in den vergangenen Wochen zum Vorschein gekommen sind«, schrieb der noch amtierende Verwaltungsratschef Marcus Agius im Halbjahresbericht.

(dapd/jW)

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