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Kritik an Debatte um Beschneidung

Berlin. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, sieht in der Diskussion um die rituelle Beschneidung von Jungen mittlerweile auch antisemitische Tendenzen. Die Debatte sei an sich legitim, sagte Graumann am Dienstag im ZDF-Morgenmagazin. Sie werde aber inzwischen »doch ein bißchen häßlich«, denn »da und dort wird sie auch mißbraucht von einigen, um wieder alte antisemitische Klischees und Vorurteile zu transportieren«. Es gebe punktuell einen antisemitischen Akzent in der Debatte, sagte Graumann und verwies auf entsprechende Kommentare und »ekelhafte Ergüsse« im Internet. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.07.2012, Seite 5, Inland

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