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Japan ermittelt gegen Tepco

Tokio. Die japanischen Behörden haben Ermittlungen wegen des Verdachts auf Vertuschung über die Höhe der Strahlenwerte bei den Aufräumarbeiten in Fukushima Daiichi eingeleitet. Medien hatten berichtet, daß Arbeiter angehalten worden seien, ihre Strahlenmeßgeräte zu manipulieren, damit sie länger in dem havarierten Atomkraftwerk bleiben konnten. Der Präsident eines Subunternehmers der Betreibergesellschaft Tepco, Build-Up, der mit den Aufbauarbeiten beauftragt worden war, räumte am Wochenende ein, daß ein Vorgesetzter Ende vergangenen Jahres seine neun Arbeiter angewiesen habe, die Geräte mit Bleiplatten abzudecken, damit eine geringere Strahlung angezeigt werde.

Das Gesundheitsministerium hatte Tepco nach der Reaktorkatastrophe wiederholt wegen der laschen Kontrolle der zulässigen Strahlenexposition für AKW-Arbeiter verwarnt.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.07.2012, Seite 6, Ausland

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