- → Aktion
Gegenkultur auf Camps und Festivals
Wie man mit der jungen Welt verblüffen kann
Nun können wir leider nicht auf jedem Festival oder Sommercamp mit einem jW-Team dabei sein. Aber gerne beliefern wir auf Anfragte Camps und Festivals. Entweder wenden sich die Organisatoren gleich selbst an unser Aktionsbüro, oder aber örtliche Unterstützer melden sich. Zu klären ist dann, was wir alles zur Verfügung stellen sollen. Das können zwei oder drei Ausgaben täglich für das Orgbüro, Betreuer- oder das Versorgungszelt sein, oder wir liefern Tages- oder Wochenendausgaben in größerer Stückzahl. Gern stellen wir auch Plakate, Werbematerial und Abocoupons zur Verfügung. Dann geht es darum, wie das Material zum Camp oder Festival kommt: Entweder organisieren wir einen Transport an eine Privatadresse, von der aus dann Unterstützer den Weg zur Ausgabestelle organisieren, oder aber ein Kiosk in der Nähe kann beliefert werden. Notwendig ist in der Regel aber immer ein Verantwortlicher vor Ort, der dafür sorgt, daß die Zeitungen nicht einfach irgendwo in den Büschen vergammeln. Also bitte beim Aktionsbüro der jungen Welt melden (030/536355-10 oder aktionsbuero@jungewelt.de).
Wie immer geht es auch hier darum, daß möglichst viele Menschen die junge Welt persönlich kennenlernen. Es verblüfft immer wieder viele Besucher, daß es eine Zeitung gibt, die sich entgegen den Trends nicht zur Verfügung stellt, den Abbau demokratischer und sozialer Rechte im In- und Ausland schönzuschreiben, während gleichzeitig die nächsten Kriege medial vorbereitet werden. Als ein lebendiges Stück Gegenkultur gehört die junge Welt auf jedes linke Camp, auf jedes progressive Festival und einfach überall dorthin, wo Menschen sich mit bestehenden Ungerechtigkeiten nicht abfinden wollen.
Aktionsbüro
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 3,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
