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Schwein haben

Dem Mangel an Gewebe- und Organspendern soll in Zukunft mit Schweinezucht begegnet werden. Am Sonntag wurde in München ein entsprechendes Forschungsprojekt zur Gewebe- und Organübertragung aufgelegt. Federführend ist die Ludwig-Maximilians-Universität. Die Transplantation von präparierten Gewebezellen neuseeländischer Schweine soll etabliert werden. Die Tiere sollen genetisch so verändert werden, daß ihr Gewebe und ihre Organe nicht mehr vom menschlichen Immunsystem abgestoßen werden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Projekt zunächst für vier Jahre mit zwölf Millionen Euro. Bundesweit sterben laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung jedes Jahr rund 1000 Menschen, weil sie kein passendes Spenderorgan erhalten. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.07.2012, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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