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Malis Regierung verurteilt Zerstörungen

Für die Zerstörung von Weltkulturerbe-Stätten will Mali die verantwortlichen islamistischen Rebellenzur Verantwortung ziehen

Bamako. Für die Zerstörung von Weltkulturerbe-Stätten in Timbuktu will Mali die verantwortlichen islamistischen Rebellen auf internationaler Ebene zur Verantwortung ziehen. Die Verwüstung historischer Heiligengräber komme Kriegsverbrechen gleich, erklärte die Regierung am Sonntag. Sie kündigte an, sich an den Internationalen Strafgerichtshof zu wenden. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon rief zu Gesprächen über eine Lösung der Krise auf und appellierte an alle Beteiligten, das Kulturerbe Malis zu bewahren. Die Gruppe Ansar Dine hatte am Wochenende nach UNESCO-Angaben die jahrhundertealten Mausoleen von Sidi Mahmud, Sidi Moctar und Alpha Moya zerstört.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.07.2012, Seite 2, Ausland

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