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Weniger Standbeine

Die Saarbrücker Zeitung darf an die Gesellschaft für staatsbürgerliche Bildung Saar (GSB) verkauft werden. Das Bundeskartellamt hat zugestimmt, wie es am Montag mitteilte. Verkäufer ist die Verlagsgruppe Holtzbrinck, die der GSB demnächst auch ihre Anteile an dem Trierischen Volksfreund, der Lausitzer Rundschau und dem Pfälzischen Merkur übertragen will. Holtzbrinck will sich »auf weniger Standbeine konzentrieren«, hat sich deshalb schon von dem Handelsblatt, dem Tagesspiegel, der Main-Post und dem Süd-Kurier getrennt. Die GSB wird von Stiftungen getragen, die CDU, SPD und FDP nahestehen. Sie entstand 1969 mit der Reprivatisierung der damals staatseigenen Saarbrücker Zeitung.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.07.2012, Seite 13, Feuilleton

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