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28.06.2012
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Brief vom Senat
Im Konflikt zwischen Berliner Musikveranstaltern und Clubbetreibern und der Rechteverwertungsgesellschaft Gema plädiert der Senat für einen fairen Interessenausgleich. In einem Brief an die Gema forderte der Chef der Senatskanzlei, Staatssekretär Björn Böhning, ein Überdenken der geplanten Tariferhöhungen, wie die Senatskanzlei mitteilte. Die Umsetzung der Pläne würde nach Böhnings Worten für einen Teil der Hauptstadtclubs zu massiven Kostensteigerungen führen. Er appelliert an die Beteiligten, das anstehende Schiedsverfahren zu nutzen, um einen Interessenausgleich zu finden. (dapd/jW)
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