Zum Inhalt der Seite

Sonstiges

Hungerstreik

Jerusalem. Der Präsident des palästinensischen Fußballverbandes PFA, Jibril Rajoub, hat die UEFA aufgefordert, Sanktionen gegen Israel zu verhängen. Hintergrund ist die Inhaftierung von Spielern. In einem Brief an den UEFA-Präsidenten Michel Platini beklagt Rajoub Verstöße gegen FIFA-Regularien und Olympische Charta. Der FIFA liegen nach eigenen Angaben Berichte vor, nach denen palästinensische Fußballer unter »offensichtlicher Mißachtung ihres Rechts auf körperliche Unversehrtheit« von israelischen Behörden »mutmaßlich illegal in Haft gehalten und ihnen das Recht auf einen ordentlichen Prozeß (Gerichtsverfahren) verweigert« werde. Mahmoud Sarsak befände sich seit rund 90 Tagen aus Protest gegen seine mutmaßlich illegale Inhaftierung im Hungerstreik.

(sid/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.06.2012, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!