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NSU-Ermittler sind frustriert

Erfurt. Vor dem Thüringer Untersuchungsausschuß zum »Nationalsozialistischen Untergrund« (NSU) hat der frühere Jenaer Staatsschutzbeamte M. am Montag seiner Überzeugung Ausdruck verliehen, daß die späteren Rechtsterroristen des NSU an ihrem Gang in den Untergrund hätten gehindert werden können. Wäre im Jahr 1998 eine Durchsuchung von Garagen, in denen die NSU-Gründer Rohrbomben bauten, korrekt durchgeführt worden, hätten die Neonazis nicht abtauchen können, sagte der Beamte nach einem Bericht der Berliner Zeitung vom Dienstag. Der Neonazi Uwe Böhnhardt konnte sich damals, mit Zustimmung der Polizei, entfernen und seine Komplizen warnen. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.06.2012, Seite 15, Antifaschismus

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