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12.06.2012
- → Inland
Startbahngegner planen Camp
München. Wenige Tage vor dem Bürgerentscheid über den Bau einer dritten Startbahn am Münchner Flughafen erhöhen die Projektgegner den Druck. Vor dem Amtssitz von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) in München will das Bündnis »Aufgemuckt« am Donnerstag ein Protestcamp einrichten. An der Aktion »Occupy Staatskanzlei« wollten etwa 40 bis 50 Flughafenanwohner teilnehmen und bis Samstag unter freiem Himmel übernachten, kündigte Bündnissprecherin Helga Stieglmeier am Montag an. »Das wird keine Aktion, wo wir Gegner gegen die Staatsmacht anrennen«, betonte sie. Der Protest werde »legal« und »ordentlich« ablaufen.
Im Bündnis »Aufgemuckt« haben sich Gegner der dritten Startbahn aus der Flughafenregion organisiert. Sie dürfen beim Bürgerentscheid am kommenden Sonntag nicht teilnehmen, weil die Anrainerkommunen wie Erding und Freising anders als die Stadt München keine Mitgesellschafter des Flughafens sind.
(dapd/jW)
Im Bündnis »Aufgemuckt« haben sich Gegner der dritten Startbahn aus der Flughafenregion organisiert. Sie dürfen beim Bürgerentscheid am kommenden Sonntag nicht teilnehmen, weil die Anrainerkommunen wie Erding und Freising anders als die Stadt München keine Mitgesellschafter des Flughafens sind.
(dapd/jW)
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