-
12.06.2012
- → Inland
Hermes kündigt Mindeststandards an
Berlin. Der Paketdienst Hermes hat Mindeststandards bei den Löhnen und Arbeitszeiten seiner Paketboten in Aussicht gestellt. »Wir streben als Standard den Acht-Stunden-Arbeitstag an und wollen einen Stundenlohn zwischen sieben und 8,50 Euro als Untergrenze festlegen«, sagte der Vorstand bei der Hermes-Mutter Otto, Hanjo Schneider, der Welt vom Montag. Hermes beschäftigt allerdings keine eigenen Paketfahrer, sondern arbeitet komplett mit Subunternehmen zusammen, die ihrerseits teils weitere Subunternehmer beschäftigen. Es kann daher nur schwer Vorgaben für deren Beschäftigte machen. Die Gewerkschaft ver.di strebt an, bei Paketdiensten den Tariflohn als Mindestlohn einzuführen – der liegt laut Welt etwa in Norddeutschland bei knapp elf Euro.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland