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Justiz will gegen ­Niebel ermitteln

Berlin. Die Affäre um einen unverzollt aus Afghanistan eingeführten Teppich könnte für Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) ein juristisches Nachspiel haben: Nach einem Bericht des Spiegel prüft die Berliner Staatsanwaltschaft, ob ein Anfangsverdacht auf ein mögliches strafbares Verhalten des Ministers besteht. Die Frankfurter Rundschau vom Montag meldete, daß der Justizsprecher Martin Steltner dies bestätigt hat. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält bislang an dem Minister fest: Die Zusammenarbeit von Merkel und Niebel sei »gut und wird gut bleiben«, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin.

(dapd/AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.06.2012, Seite 5, Inland

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