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Entlassungen bei Sparkassen

Beschäftigte der Finanz Informatik der Sparkassen (FI) wollen am heutigen Dienstag gegen den geplanten Kahlschlag in den Rechenzentren protestieren. Nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di plant die FI bundesweit sechs von neun Standorten zu schließen und die Zahl der Mitarbeiter von 4600 auf 3000 zu reduzieren. Dies geschehe »trotz bester Geschäftsergebnisse«, hieß es in einer am Montag verbreiteten Pressemitteilung. Damit stünden 1600 Mitarbeiter vor dem Aus. Betroffen sind auch rund 500 Mitarbeiter des FI-Standorts in Berlin. Am Dienstag wird Georg Fahrenschon als neuer Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) in Berlin eingeführt.

Mit einer Kundgebung auf dem Berliner Gendarmenmarkt gegenüber den anwesenden Sparkassen-Vorständen wollen die Beschäftigten auf das Risiko des Stellenabbaus aufmerksam machen.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.05.2012, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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