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Fuentes tot

Der mexikanische Schriftsteller Carlos Fuentes ist am Dienstag im Alter von 83 Jahren an einer Blutung im Verdauungstrakt gestorben. Sein »gewaltiges Werk« sei »Zeugnis aller großen politischen Probleme und des kulturellen Lebens unserer Zeit«, meinte Fuentes’ peruanischer Freund und Kollege Mario Vargas Llosa. Als Hauptwerk des Verstorbenen gilt der Roman »Terra Nostra«. In seinem Roman »La muerte de Artemio Cruz« (»Nichts als das Leben«, 1962) wird der Verrat an den Idealen der mexikanischen Revolution geschildert. Fuentes war Botschafter in Paris, lehrte lange an den Universitäten Harvard und Columbia in den USA und war mit deren Expräsidenten Bill Clinton befreundet. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.05.2012, Seite 13, Feuilleton

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