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Aus: Ausgabe vom 14.05.2012, Seite 9 / Kapital & Arbeit

Airlines fordern Schadenersatz

Berlin. Nach dem geplatzten Starttermin des Flughafens Berlin-Brandenburg kommen hohe Schadenersatzforderungen auf den staatlichen Betreiber zu. Air-Berlin-Chef Hartmut Mehdorn und Lufthansa-Passagiervorstand Carsten Spohr sprachen am Wochenende von beträchtlichen Kosten durch die Terminverschiebung, auf denen beide Fluggesellschaften nicht sitzenbleiben wollten. »Am Ende wird eine große Rechnung auf die Berliner Flughäfen zukommen«, sagte Spohr der Welt . Mehdorn kündigte im Spiegel an, Air Berlin werde »den notwendigen Dialog mit dem Flughafen aufnehmen«. Der Schaden beispielsweise durch Ticketumbuchungen, Personalaufwand und die nun ungenutzten Treibstoffvorräte am neuen Flughafen sei noch nicht absehbar. Die von Berlin, Brandenburg und dem Bund getragene Betreibergesellschaft hatte sich ihrerseits Regreßansprüche gegen die beauftragten Ingenieurbüros offengehalten. Eine von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) in Aussicht gestellte Eröffnung im August wird indes immer weniger wahrscheinlich, da sich die beiden Großkunden erneut vehement gegen einen Umzug von den alten Flughäfen Tegel und Schönefeld im Sommer aussprachen. (Reuters/jW)

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