Zum Inhalt der Seite

Die Sonnenbrille und die Liebe

Die Sonnenbrille hat zwei beinahrunde, übergroße Gläser. / Sie war sehr teuer und trägt einen ausländischen Namen. / Ihre Besitzerin liebt diese neue Brille allzu sehr / und setzt sie nicht einmal zur Liebe ab, nein, nichts zu machen, amen!

Ich seh so gerne diesen hellen Glanz in ihren Augen schimmern / und fühle, wenn ich wohlgeritten auf dem Rücken liege / all ihre Wonnen, hör ihr Jauchzen, Seufzen, süßes Wimmern. / Nur ihren Blick vermisse ich. Ach!, mich liebt Puck, die Stubenfliege.
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 10.05.2012, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen