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DSO Berlin

Tugan Sochiew, der neue Chefdirigent des Deutschen Symphonie Orchesters Berlin (DSO), hat sein Programm für die neue Saison vorgestellt. Das DSO wird 57 Konzerte geben, davon will Sochiew zwölf dirigieren. Höhepunkt soll im Januar das Oratorium »Iwan der Schreckliche« von Sergej Prokofjew sein. Prokofjew hatte die Musik für Sergej Eisensteins zweiteiligen Film geschrieben. Der 1977 geborene Ossete Tugan Taimurasowitsch Sochiew Musin verkörpert die beste russisch-sowjetische Schule, er wurde in Wladikawkas und in St. Petersburg von dem legendären Musikpädagogen Ilja Musin ausgebildet. Orchestervorstand Michael Mücke stellte befriedigt fest: »Aus unserem Wunschdirigenten ist nun der Chefdirigent geworden.« Die Aufbruchstimmung wird gestützt von ökonomischen Erfolgen. Im Jahre 2011 gab das Orchester 73 Konzerte in Berlin, davon 38 in der Philharmonie. Es verzeichnete 110000 Besucher, die Auslastung erhöhte sich von 81 auf 82,7 Prozent, die wirtschaftliche Auslastung von 51 auf 53 Prozent. Die Abos wuchsen um 14 Prozent. Die Kasseneinnahmen stiegen um 300000 Euro auf 1,6 Millionen. (ssch)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.05.2012, Seite 12, Feuilleton

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