-
23.04.2012
- → Ausland
Libyen: Armee greift Stadt an
Tripolis. Bei Kämpfen im Süden Libyens sind am Wochenende mindestens zwölf Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Kräfte der libyschen Armee hätten Angehörige des Tubu-Stammes in der Oasen-Stadt Kufra seit Freitag unter anderem mit Granaten und Grad-Raketen beschossen, sagte ein Tubu-Vertreter der Nachrichtenagentur AFP am Samstag abend. Mehr als 35 Menschen seien verletzt worden, zahlreiche Häuser niedergebrannt. Er warf der Armee vor, Teile ihrer Einheiten nicht unter Kontrolle zu haben. Bei Kämpfen zwischen verfeindeten Stämmen waren bereits im Februar nach UN-Angaben in Kufra mehr als hundert Menschen getötet worden. Demnach war die Hälfte der Bevölkerung der 40 000-Einwohner-Stadt geflohen. Die Regierung hatte daraufhin eine Brigade entsandt, um für Ruhe zu sorgen. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
