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Linke: Wahlkampf statt Personalkrampf

Berlin. Nach dem Rücktritt der Vorsitzenden Gesine Lötzsch hat die Spitze der Linkspartei die Personaldebatte vertagt. »In großer Einmütigkeit« habe sich der Vorstand darauf verständigt, alle Kraft für die anstehenden Wahlkämpfe einzusetzen, teilte der verbliebene Parteichef Klaus Ernst am Samstag in Berlin mit. Nichtsdestoweniger bemühten sich einige Provinzpolitiker, sich am Wochenende mit personalpolitischen Bemerkungen in Zeitungsinterviews zu profilieren.

Der Spiegel berichtete, der saarländische Fraktionsvorsitzende Oskar Lafontaine wolle erst nach der Landtagswahl in NRW am 13. Mai erklären, ob er im Juni wieder für den Parteivorsitz kandidiert. Der bisher einzige Kandidat ist seit der ehemalige Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch. Ernst läßt bislang offen, ob er noch einmal antreten will. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.04.2012, Seite 1, Inland

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