Kauf im Kiez! Zum jW-Kioskfinder >
Gegründet 1947 Dienstag, 19. Oktober 2021, Nr. 243
Die junge Welt wird von 2589 GenossInnen herausgegeben
Kauf im Kiez! Zum jW-Kioskfinder > Kauf im Kiez! Zum jW-Kioskfinder >
Kauf im Kiez! Zum jW-Kioskfinder >
Aus: Ausgabe vom 12.04.2012, Seite 15 / 73

Verschiedene Typen

Forscher haben Hinweise darauf gefunden, »welche verschiedenen Typen einer menschlichen Immunantwort ein HIV-Impfstoff hervorrufen kann«, erklärte Anthony Fauci vom Nationalen Institut für Allergie und Infektionskrankheiten (NIAID) der USA im Fachblatt New England Journal of Medicine. Beim Test eines Impfstoffs in Thailand 2009 (RV-144-Studie) entwickelten einige Probanden demnach ein relativ hohes Level eines bestimmten Antikörpers. Von ihnen infizierten sich später weniger Versuchsteilnehmer mit HIV als bei jenen, die andere Antikörper im Blut produziert hatten. Die Autoren der NIAID-Studie schlußfolgern, daß womöglich unterschiedliche Präparate entwickelt werden müßten. An der RV-144-Studie hatten rund 16000 Menschen teilgenommen. Der Impfstoff senkte das Risiko einer Ansteckung um 31 Prozent. Kritiker betonten, daß Kondome einen wesentlich größeren Schutz bieten. (dapd/jW)

Mehr aus: 73