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30.03.2012
- → Inland
Razzia bei Neonazis in Dortmund
Dortmund. Die Polizei hat am Mittwoch abend in Dortmund ein Haus durchsucht, das von Neonazis bewohnt und als Versammlungsort genutzt wird. Die Beamten überprüften 53 Personen, unter ihnen auch NPD-Funktionäre, und stellten Waffen, Teleskopschlagstöcke und Pfefferspray sicher. Das Gebäude war von der Stadt Dortmund erworben worden, die so verhindern wollte, daß die Neonazis in ihrer Hochburg, dem Stadtteil Dorstfeld, weiter an Boden gewinnen. Die Mietverträge der Neonazis laufen am 31. März aus. Die rechte Szene mobilisiert deshalb für Samstag erneut zu einer Demonstration.
Dies will das antifaschistische Bündnis »Dortmund stellt sich quer!« verhindern und hat in den letzten Tagen Tausende Plakate und Flugblätter im Aufmarschgebiet verteilt. Zugleich erneuerte das Bündnis seine Kritik an der Polizeiführung der Stadt. Die Beamten hatten ebenfalls am Mittwoch etwa 150 Teilnehmer einer antifaschistischen Mahnwache unter anderem mit Pfefferspray angegriffen, die an den 2005 vom Neonazi Sven Kahlin ermordeten Punk Thomas Schulz erinnern wollten.
Dies will das antifaschistische Bündnis »Dortmund stellt sich quer!« verhindern und hat in den letzten Tagen Tausende Plakate und Flugblätter im Aufmarschgebiet verteilt. Zugleich erneuerte das Bündnis seine Kritik an der Polizeiführung der Stadt. Die Beamten hatten ebenfalls am Mittwoch etwa 150 Teilnehmer einer antifaschistischen Mahnwache unter anderem mit Pfefferspray angegriffen, die an den 2005 vom Neonazi Sven Kahlin ermordeten Punk Thomas Schulz erinnern wollten.
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