Einigung auf Rohstoffstrategie
Tokio. Abgesandte der USA, EU und Japans haben sich auf ein gemeinsames Vorgehen im Zusammenhang mit seltenen Erden verständigt. Der US-Energieminister Steven Chu sagte am Mittwoch auf einer Konferenz in Tokio, mittelfristig sei es wichtig, daß die knappen Ressourcen durch Wiederverwertung und effizientere Verarbeitung geschont würden. China verfügt über rund ein Drittel der Vorkommen der Rohstoffe, die etwa für die Herstellung von Mobiltelefonen benötigt werden. Mit einem Anteil von 90 Prozent ist das Land größter Exporteur. Wegen von Peking erlassener Ausfuhrquoten haben USA, EU und Japan Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) einreicht.
(dapd/jW)
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