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Aus: Ausgabe vom 21.03.2012, Seite 16 / Sport

Fußball-Randspalte

Neuer Besen

Kaiserslautern. Bundesliga­schlußlicht 1. FC Kaiserslautern hat sich am Dienstag von Trainer Marco Kurz getrennt. Damit reagierte der Klub auf eine lang anhaltende Mißerfolgsserie. Am Sonntag hatte der viermalige Meister 1:4 gegen Schalke 04 verloren. Seit 16 Punktspielen warten die »Roten Teufel« auf einen Sieg. Ihr Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt fünf Punkte. Als Interimslösung betreuen Kotrainer Oliver Schäfer und Torwarttrainer Gerry Ehrmann die Mannschaft. Ein neuer Cheftrainer soll bald vorgestellt werden. Kurz’ Vertrag lief ursprünglich noch bis 2013. Es handelt sich um den siebten Trainerwechsel der Bundesligasaison. (sid/jW)

Ohne Funktion

Asuncion. Nach seinem Rücktritt als Präsident des brasilianischen Verbandes CBF und des lokalen Organisationskomitees für die WM-Endrunde 2014 gibt der unter Korruptionsverdacht stehende Ricardo Teixeira auch seine Funktionen in der FIFA-Exekutive auf. Dies teilte der südamerikanische Verband CONMEBOL auf seiner Internetseite mit. Teixeira, den Exweltmeister Romario jüngst als »Krebsgeschwür des brasilianischen Fußballs« bezeichnet hatte, gab für seinen Schritt persönliche Gründe an. Die Rücktritte von den nationalen Ämtern hatte der einstige Patriarch in der vergangenen Woche mit seiner angeschlagenen Gesundheit begründet. (sid/jW)

WM im Winter

Istanbul. UEFA-Boß Michel Platini hält an seiner Forderung fest, die WM 2022 in Katar in den Winter zu verlegen. »Eine große Mehrheit steht hinter mir, Journalisten und Fans. Für die Ligen ist es ein bißchen schwierig, aber warum müssen wir dort im Juli spielen, wenn die Temperaturen sehr hoch sind?« sagte Platini der Nachrichtenagentur AFP. Er hatte bei der umstrittenen Vergabe der Endrunde für Katar gestimmt. (sid/jW)

Kasse machen

Köln. Die Hoteliers in Polen, der Ukraine und London kassieren bei Fußball-EM und Olympischen Spielen kräftig ab. Das geht aus der Studie eines Vergleichsportals hervor. Demnach kostete eine Übernachtung in Gdansk im Juni 2011 durchschnittlich 94 Euro. Während der EM wird mit 572 Euro mehr als das Sechsfache fällig. In London ist ein Standard-Doppelzimmer während der Olympischen Spiele derzeit für 401 Euro zu haben, das entspricht einer Preissteigerung von 133 Prozent.

(sid/jW)

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