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BP zahlt Fischern Schadenersatz

New York. Knapp zwei Jahre nach der katastrophalen Ölpest im Golf von Mexiko zahlt der BP-Konzern Fischern und anderen Unternehmen Schadenersatz. Der britische Konzern erzielte nach Angaben vom Samstag einen Vergleich im Gesamtumfang von rund 7,8 Milliarden Dollar. Die örtliche Fischereiwirtschaft soll davon 2,3 Milliarden erhalten. Damit kann BP das Kapitel aber noch nicht abschließen: So stehen noch Milliardenforderungen der US-Regierung, der betroffenen Bundesstaaten und der Geschäftspartner aus. Die Bohrinsel »Deepwater Horizon« war im April 2010 explodiert, wobei elf Arbeiter starben. Fast 90 Tage floß unkontrolliert Öl ins Meer. Der Vergleich muß noch vom zuständigen Bezirksgericht genehmigt werden. BP betonte, damit keine Haftungsverpflichtungen anzuerkennen.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.03.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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