Zum Inhalt der Seite

Hausdurchsuchung bei Neonazis

Hannover. Die Polizei hat am Freitag die Wohnungen von 17 Neonazis in Niedersachsen und Hamburg durchsucht. Dabei wurden Gaswaffen sowie Propagandamaterial, Masken und zahlreiche Speichermedien sichergestellt, wie das Landeskriminalamt in Hannover mitteilte. Die 17 Rechten im Alter zwischen 18 und 40 Jahren, darunter drei Frauen, hatten sich am 17. Dezember in Hamburg-Harburg an einem Fackelmarsch mit weißen Masken beteiligt. Die Polizei nahm damals die Personalien einiger Teilnehmer auf, rund 20 Fackelträger konnten aber fliehen. Es wird wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz und das Uniformierungsverbot ermittelt. Eine Auswertung der beschlagnahmten Speichermedien steht noch aus. (dapd/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 03.03.2012, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!