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Aus: Ausgabe vom 28.02.2012, Seite 16 / Sport

Doping

Armstrong wirkt komisch

München. Eine nicht durchgeführte Dopingkontrolle beim früheren Radstar Lance Armstrong sorgt für Unruhe in der Triathlon-Szene. Armstrong, der seit geraumer Zeit bei Triathlon-Rennen startet, war beim Halb-Ironman in Panama am 12. Februar Zweiter geworden, anschließend aber nicht dem eigentlich obligatorischen Test unterzogen worden. Statt wie üblich die ersten drei wurden in Panama Athleten erst ab Platz vier überprüft. Das findet der deutsche Hawaii-Sieger von 2005, Faris al Sultan, »natürlich schon ein bißchen komisch«. In den USA hatte die Staatsanwaltschaft in Los Angeles erst vor kurzem die Ermittlungen gegen den siebenmaligen Tour-de-France-Sieger Armstrong wegen Betrugs und Veruntreuung im Zusammenhang mit Doping eingestellt.

(sid/jW)

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