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Betriebsrat: Schlecker soll Konsum werden

Hamburg/Ehingen. Der Gesamtbetriebsrat der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker verlangt Staatshilfen zur Rettung des Unternehmens. Die Hoffnung sei, daß mit öffentlichen Fördergeldern zumindest die Läden in Dörfern und Kleinstädten erhalten werden könnten, sagte die Rechtsanwältin des Gesamtbetriebsrates, Elke Lill, dem Online-Portal des Manager Magazins.

»Schlecker-Filialen sind für die Grundversorgung auf dem Land unverzichtbar«, begründete Lill die Forderung. Schon heute müßten Dorfbewohner oft mehr als 20 Kilometer bis zum nächsten Einzelhändler zurücklegen.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.02.2012, Seite 2, Inland

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