Zum Inhalt der Seite

Forscher mahnen CO2-Reduzierung an

Hamburg. Ohne eine umgehende Minderung der Kohlendioxid-Emissionen droht eine globale Erderwärmung um vier Grad bis zum Jahr 2100. Zu dieser Prognose gelangten Wissenschaftler des Hamburger Max-Planck-Instituts für Meteorologie und des Deutschen Klimarechenzentrums mit Hilfe einer neuen Klimasimulation, die am Donnerstag in Hamburg vorgestellt wurde. Die Folgen des CO2-Ausstoßes sind demnach bereits jetzt deutlich zu spüren. So schmilzt das Eis in der Arktis schneller als bislang angenommen. Nach Ansicht der Wissenschaftler kann ein völliges Schmelzen des Eises nur verhindert werden, wenn die Erderwärmung nicht über zwei Grad Celsius steigt.

(dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.02.2012, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!