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Welle der Gewalt im Irak

Bagdad. Im Irak haben Extremisten am Sonntag eine Reihe Selbstmord- und Autobombenanschläge verübt, bevor sie ein Polizeigebäude stürmten. In der Stadt Ramadi im Zentrum des Landes seien gegen Mittag zunächst zwei Autobomben nahe einer Moschee explodiert, sagten zwei Polizeivertreter. Kurz darauf sei eine dritte Autobombe im Stadtzentrum und eine vierte nahe einem Polizeigebäude in die Luft gegangen. In dem Gebäude hätten sich anschließend zwei Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt.

Bei einem Selbstmordanschlag auf schiitische Pilger im Süden des Irak sind am Samstag 53 Menschen getötet und 137 verletzt worden. Der Anschlag ereignete sich am letzten Tag des schiitischen Festes von Arbain.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.01.2012, Seite 1, Ausland

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