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FDP beschuldigt Kramp-Karrenbauer

Berlin. Die FDP hat nach dem Bruch der Jamaika-Koalition im Saarland erneut schwere Vorwürfe gegen Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) erhoben. Generalsekretär Patrick Döring sagte am Montag im Bayerischen Rundfunk, er kenne es so, »daß man mit seinen Partnern spricht, bevor man sich trennt«. Das Ende der Koalition in Saarbrücken sei »eher ein Ausweis dafür, daß die Frau Kramp-Karrenbauer offenbar überfordert war, die Koalition zusammenzuhalten«. Döring verwies im Deutschlandfunk darauf, daß sich der saarländische FDP-Landesvorsitzende Oliver Luksic bei der Entbindung seiner Frau im Kreißsaal befunden habe, als das Aus der Koalition verkündet wurde. Kramp-Karrenbauer hatte die Koalition mit FDP und Grünen am Freitag unter Hinweis auf die anhaltenden Zerwürfnisse bei den Liberalen aufgekündigt.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.01.2012, Seite 5, Inland

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