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Ungarn mit neuem Zentralbankgesetz

Budapest. Das ungarische Parlament hat am Freitag das neue Zentralbankgesetz auf den Weg gebracht. Mit der Änderung beschneidet die rechtskonservative Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán die Kompetenzen des Notenbank-Gouverneurs. Die EU, die EZB und der Internationale Währungsfonds (IWF) hatten das Vorhaben bereits im Vorfeld scharf kritisiert. Dabei ist das hochverschuldete Land dringend auf internationale Finanzhilfe angewiesen. Zuletzt mußte Ungarn für Staatsanleihen fast zehn Prozent Zinsen versprechen, um überhaupt an Geld zu kommen. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.12.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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