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Aus: Ausgabe vom 30.12.2011, Seite 9 / Kapital & Arbeit

Krisenfolge: Euro verbilligt sich

London. Die europäische Gemeinschaftswährung ist am Donnerstag erneut gefallen. Gegen Mittag mußten für einen Euro nur 1,2882 US-Dollar gezahlt werden – der tiefsten Stand seit dem 10. Januar 2010. Auch gegenüber dem japanischen Yen gab der Euro nach. Analysten führen den Kursverfall auf die anhaltende Schuldenkrise in der Euro-Zone zurück.

Wenn der Kurs einer Währung fällt, verteuern sich Importe aus dem Raum der Vergleichswährung, die Konditionen für die Güterausfuhr verbessern sich hingegen. Davon dürften vor allem die entsprechenden Unternehmen des »Export-Europameisters« Deutschland profitieren. (AFP/jW)

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