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Schlecker ­verhandlungsbereit

Berlin. Die Drogeriemarktkette Schlecker will über eine tarifliche Vereinbarung zur weiteren Restrukturierung des Unternehmens verhandeln. Mit dieser Bitte trat Schlecker am Montag an die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di heran. »Uns geht es in jedem Fall um die Zukunft der Beschäftigten«, betonte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger am Montag. Das Schlecker-Geschäftsführungsmitglied Lars Schlecker hatte zuvor in der Welt am Sonntag Entlassungen nicht ausgeschlossen. Ver.di will erst »nach einer intensiven Analyse und Auswertung der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens und in enger Absprache mit den Betriebsräten und den Beschäftigten« über die nächsten Schritte entscheiden, teilte die Gewerkschaft mit. Für die rund 30000 Beschäftigten der Vertriebslinien AS und XL bei Schlecker gilt noch bis Juni 2012 ein Beschäftigungssicherungs- und Sozialtarifvertrag. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.12.2011, Seite 4, Inland

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