-
08.12.2011
- → Inland
Berlin: Justizsenator soll zurücktreten
Berlin. Der Vorstand der Schutzgemeinschaft für geschädigte Kapitalanleger, Jürgen Blache, hat den Rücktritt des neuen Berliner Justizsenators Michael Braun (CDU) gefordert. Das Büro des Notars und Anwaltes sei aktiv in den massenhaften Verkauf von sogenannten Schrottimmobilien eingebunden gewesen, sagte Blache am Mittwoch am Rande der Sitzung des parlamentarischen Rechtsausschusses. Allein ihm lägen 100 solche Fälle vor, die das Büro von Braun betreut habe, sagte Blache. Er forderte auch, daß Braun die Zulassung als Notar entzogen wird.
(dapd/jW)
(dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 3,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland