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Traditionswerft schließt Tore

Hamburg. Die angeschlagene Hamburger Werft Sietas hat Insolvenz angemeldet. Ein entsprechender Antrag wegen Überschuldung sei von der Geschäftsleitung am Donnerstag gestellt worden, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Die fünf derzeit bei der Traditionswerft im Bau befindlichen Schiffe sollen aber fertiggestellt werden.

Ein vorläufiger Konkursverwalter sei bereits eingesetzt. Das Insolvenzverfahren werde nicht vor Ende Januar 2012 eröffnet. Die Lohnzahlungen sind den Angaben zufolge bis dahin vorfinanziert. Die 1635 gegründete Sietas-Werft in Hamburg-Neuenfelde beschäftigt rund 700 Mitarbeiter. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.11.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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