Zum Inhalt der Seite

DGB gegen ­Beitragssenkung

Berlin. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat die von der Bundesregierung geplante Absenkung des Rentenbeitrags kritisiert. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach sagte der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch in Berlin: »Wenn der Beitragssatz, wie im Rentenbericht der Regierung vorgesehen, bis 2014 auf 19,0 Prozent abgesenkt wird, müßte er schon wenige Jahre später wieder um 0,9 Prozentpunkte angehoben werden. Innerhalb von sieben Jahren müßte er sogar um etwa zwei Prozentpunkte steigen. Solche Beitragssprünge lehnen wir ausdrücklich ab, weil davon faktisch nur die Arbeitgeber profitieren würden. Die Arbeitnehmer hingegen müßten fürchten, daß ihre Rentenleistungen noch weiter gesenkt werden, weil eine solch drastische Beitragsanhebung politisch schwer umzusetzen ist.« (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.11.2011, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!