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Manöverkritik bei Berliner Grünen

Berlin. Den Berliner Grünen hat nach eigener Einschätzung im zurückliegenden Wahlkampf zum Abgeordnetenhaus eine Gesamtstrategie gefehlt. Das räumten die Landesvorsitzenden Bettina Jarasch und Daniel Wesener am Mittwoch bei der Vorstellung eines Thesenpapiers zur Aufarbeitung der Wahlkampfmonate ein. Neben dem »eklatanten Mangel« einer fehlenden Gesamtstrategie sei es nicht gelungen, Spitzenkandidatin Renate Künast und das Wahlprogramm zu verbinden, heißt es in dem Fünf-Punkte-Papier. Für den Abend war ein Kleiner Parteitag geplant, auf dem eine Bilanz nach der Abgeordnetenhauswahl und den gescheiterten Koalitionsverhandlungen gezogen werden sollte.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.11.2011, Seite 5, Inland

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