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Staudamm-Baustelle in Brasilien besetzt

Sao Paulo. Hunderte Ureinwohner und Umweltschützer haben in Brasilien die Baustelle eines geplanten Staudamms besetzt. Die Aktivisten des Indischen Missionsrats erklärten am Freitag, die mehr als 600 Demonstranten forderten einen umgehenden Stopp der Arbeiten an dem Dammprojekt. Sie befürchten, daß Tausende Ureinwohner vertrieben werden. Das Konsortium Norte Energia, das den Damm Belo Monte in einem Nebenfluß des Amazonas baut, erklärte, das Projekt werde die Lebensqualität der Menschen nicht beeinträchtigen und auch der Umwelt nicht schaden. Der Damm, der rund elf Milliarden Dollar kosten soll, wäre nach Fertigstellung der drittgrößte der Welt. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.10.2011, Seite 2, Ausland

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