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Greenpeace fordert Castor-Umleitung

Stuttgart. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat sich erneut für eine Umleitung des nächsten geplanten Castortransports zum baden-württembergischen Kernkraftwerk Philippsburg ausgesprochen. Das dortige Atommüllager sei für ein Unfallszenario besser gerüstet als das eigentliche Ziel der Lieferung, das Zwischenlager im niedersächsischen Gorleben, erklärte Greenpeace am Mittwoch in Stuttgart und berief sich dabei auf eine eigene Studie zu den Sicherheitsvorkehrungen. Demnach verfügt das AKW-eigene Atommüllager in Philippsburg im Gegensatz zu Gorleben über ein Abflußsystem für das leicht entzündliche Kerosin, das bei einem Flugzeugabsturz ausströmen könnte. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.10.2011, Seite 4, Inland

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