Zum Inhalt der Seite

UNO fordert Ende der Siedlergewalt

Genf. Das UN-Menschenrechtsbüro hat Israel aufgefordert, die Angriffe auf palästinensische Zivilisten durch jüdische Siedler im Westjordanland zu stoppen. Der Sprecher des UN-Kommissars für Menschenrechte, Rupert Colville, sagte am Dienstag in Genf, die Angriffe müßten genau untersucht und die Opfer entschädigt werden. Die seit Anfang September anhaltenden Attacken seien symptomatisch für die Siedlergewalt im Westjordanland. Er bezog sich dabei insbesondere auf den Fall eines Zivilisten, der von einem israelischen Soldaten in dem Dorf Kusra erschossen worden war, und auf die Zerstörung von etwa 200 Olivenbäumen Anfang Oktober. (dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.10.2011, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!