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Fußball-Randspalte

Top-Adresse

Hamburg. Und schon wieder eine neue HSV-Hoffung für die Trainerbank. Angeblich ist die Verpflichtung von Thorsten Fink, der derzeit den FC Basel trainiert, nur noch Formsache: »Unser Präsident ist bis Donnerstag nicht im Lande. Dann werden wir uns zusammensetzen und über das weitere Vorgehen sprechen. Bei diesem Gespräch wird auch mein Berater mit am Tisch sitzen. Wir werden dann klar fixieren und auch kommunizieren, wie es weitergeht«, sagte Fink bei Sport1. Und machte gleich noch eine Hammerausage: »Ich würde später als Lügner dastehen, wenn ich sagen würde, der HSV wäre keine Top-Adresse für mich als Trainer.« Fink hat in Basel noch einen Vertrag bis 2013. Beim HSV soll er einen Vertrag bis 2014 unterschreiben. (sid/dapd/jW)

Kloppo privat

Köln. Kloppo im Playboy? »Klar, warum denn nicht?« antwortete Jürgen Klopp dem Playboy, »ich denke, ich verstehe was von dem, was ich tue. Und wenn es irgendwann tatsächlich Interesse geben würde, dann würde ich das wohlwollend in Erwägung ziehen.« Nein, es geht ihm hierbei nicht um den Plan, den BVB-Trainer mal ganz anders zu zeigen, sondern nur um die Millionen-Frage, ob er sich vorstellen könne, die Nationalmannschaft zu trainieren? Klopp, der auch für seine Ausbrüche am Spielfeldrand bekannt ist, ist privat ganz zahm: »Wenn ich zu Hause so die Kontrolle verlieren würde wie ab und zu im Stadion, dann wären meine Frau und ich wohl nicht mehr zusammen.« (sid/jW)

Bon Anniversaire!

Paris/Berlin. Raymond Kopa, in Frankreich als »Napoleon des Fußballs« verehrt, wird 80 Jahre alt. Am Donnerstag wird er möglicherweise mit seinem alten Weggefährten Just Fontaine noch einmal auf die Weltmeisterschaft 1958 anstoßen, als beide im Spiel um Platz drei den entthronten Weltmeister aus Westdeutschland schwindelig spielten – Endergebnis: 6:3. Beide wurden zu den besten Spielern des Turniers gewählt, der nur 1,68 m große Kopa am Ende des Jahres sogar zu Europas »Fußballer des Jahres«.

(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.10.2011, Seite 16, Sport

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