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FDP weiter gegen Betreuungsgeld

Berlin. In der Debatte um das von Familienministerin Kristina Schröder (CDU) geplante Betreuungsgeld hat die FDP ihre distanzierte Haltung bekräftigt. Seine Partei stehe dem Projekt fachlich seit Jahren reserviert gegenüber, sagte Generalsekretär Christian Lindner am Montag in Berlin. Die FDP erwarte von Schröder und Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zudem Vorschläge, »wie das finanziert werden sollte«. Das Betreuungsgeld in Höhe von 150 Euro im Monat soll an Familien gezahlt werden, die ihre Kleinkinder nach der Elternzeit weiter zu Hause betreuen, statt eine Kinderkrippe oder eine Tagesmutter in Anspruch zu nehmen. Schröder will jedoch die Unterstützung nicht auf Eltern beschränken, die ihre Kinder komplett zu Hause lassen, sondern auch an solche zahlen, die in Teilzeit arbeiten und die Kinder teilweise betreuen lassen. Geben soll es das Betreuungsgeld nach ihrem Willen aber nicht wie geplant 24 Monate, sondern nur für ein Jahr. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.10.2011, Seite 5, Inland

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