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26.09.2011
- → Kapital & Arbeit
Bank droht Ungarn mit Investitionsstopp
Budapest. Die Erste Bank aus Österreich droht Ungarn mit einem Investitionsstopp. Grund dafür ist der von Ministerpräsident Viktor Orban geplante teilweise Schuldenerlaß für ungarische Fremdwährungskreditnehmer. Die Bank werde sich deshalb zwar nicht aus dem ungarischen Markt zurückziehen, zitierte die ungarische Internetseite napi.hu den Firmenchef Andreas Treichl am Freitag. Allerdings plant das Spitzeninstitut der österreichischen Sparkassen dort auch keine zusätzlichen Investitionen, sondern will das Geld statt dessen in andere Geschäftsbereiche stecken. Die ungarische Tochter werde nur so viel Kapital und Liquidität erhalten wie nötig. Sie ist nach eigenen Angaben die zweitgrößte Bank des Landes bezogen auf die Zahl der Kunden und die viertgrößte mit Blick auf die Bilanzsumme.
Ungarn will Kreditnehmern, die durch den Höhenflug des Franken im Vergleich zur Landeswährung Forint in Bedrängnis geraten waren, einen Teil ihrer Schulden erlassen.
(reuters/jW)
Ungarn will Kreditnehmern, die durch den Höhenflug des Franken im Vergleich zur Landeswährung Forint in Bedrängnis geraten waren, einen Teil ihrer Schulden erlassen.
(reuters/jW)
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